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Gedanken zur deutschen Sprache

Gedanken zur deutschen Sprache.

 So oft heißt es, die Sprache, gerade unsere deutsche Sprache zerfiele in viele Teile und wäre ihrer großen Vorbilder, der Dichter und Denker, nicht mehr würdig.

Doch ist dies wirklich der Fall? Vielleicht sollte man sich zu erst überlegen, was das Wort Sprache bedeutet und zwar in verschiedenenn Kontexten. Sprache im allgemeinen lässt sich auf so vieles beziehen. Einzelne Gruppen bedienen sich einer eigenen Sprache, die sie klar von anderen, welche diese Sprache nicht gebrauchen trennt Schon früher war dies der Fall, wärend die Obrichkeit es bevorzugte in französisch zu Sprechen, bevorzugte das einfache Volk die zugehörige Landessprache und zwar nicht in eindeutiger Form, sondern im Dialekt, Regiolekt oder auch Sozialekt.

Heute hat sich daran nichts geändert, außer das die eigene Sprache, in unserem Fall Deutsch, sich durch mehrere Lagen definiert. So ändern sich die Phrasen und Sprchwörter von Region zu Region, von Bildungsgrad zu Bieldungsgrad, Von Alter zu Alter. Es lässt sich leicht ermitteln welchem sozialen HIntergrund der Sprecher enspringt und was er mit seinen Worten zu sagen pflegt oder zu verschleiern versucht.

Sprache ist ein Lebendes Gebilde, nicht eingezwängt in ein Korsett, aber dennoch Regeln unterworfern. Wir, als sprechende, bedienen uns ihrem Kleid und setzen Wörter in Bezug und Reihen Sätze aneinander, als hätten wir noch nie etwas anderes getan. Als ein großes Werkzeug wird sie gebraucht und ist trotz ihrer Regeln, einem ständigen Wandel unterworfen. So werden in Kinderbüchern Wörter ersetzt, welche nicht mehr gebräuchlich sind, wie in Otfried Preußlers Krabat, in dem es in neuen Drucken keinen "Schindelmacher" mehr gibt sondern nur noch den "Dachdecker"

Fraglich ist dieser Wandel aufjedenfall, genauso diskusionsbedürftig. Einerseits ist es schade, das solche Wörter aus dem Sprachgebrauch verschwinden, doch dies ist dem Leben der Sprache zuzuordnen. Eine Sprache, die nicht gesprochen wird stirbt. So wie die bekannteste tote Sprache der Welt: Latein. Sie kann sich nicht entwickeln und es gibt auch keine neuen Wörter die unsere moderne Welt beschreiben. Es gibt kein lateinisches Wort für "Glühbirne" Wieso auch, es macht keinen Sinn. Es gab keine Glühbirnen in der Antike, wieso sollte es ein Wort dafür geben? Natürlich gibt es Menschen die neue Wörter ins Lateinische einfließen lassen, doch diese sind künstlich geschaffen und haben somit eigentlich keinen Bezug zur ursprünglichen Sprache an sich.

Ebenso ergibt es sich, desto mehr Menschen eine Sprache sprechen desto einfacher wird sie, in Bezug auf Grammatik und speziel der Satzbau. Das Problem der Engländer, die Deutsch lernen ist bekannt. Sie fluchen über die Artikel, welche unsere Substantive begleiten, wo es im Deutschen Drei gibt, so besitzt das Englische nur Einen. Doch vielen ist nicht Bewust, dass das Englische in früherer Zeit ebenso mehrere Artikes basaß, diese sich doch mit der Zeit verwaschen haben und zu einem einzigen Gebildet haben, aufgrund der massiven Ausbreitung der englischen Sprache.

Es ist also gar nicht weit her gehohlt, das dies mit unserer Sprache ebenso geschen könnte, anstatt "Der; Die; Das" könnte ein Laut wie "De" an ihre Stelle treten. "De Auto; De Blume, De Tisch", wären demnach eine vollkommen normale Ausdrucksweise und würde nicht wie in heutiger Zeit von einer schlechten Schulbildung sprechen. Es ist im allgemeinen eine Gradwanderung, eine Sprache am Leben zu erhalten durch wandel und sie nicht ihrer Ursprünglichkeit zu berauben. Um Sprache zu schützen oder auch um sie weiter zu entwickeln, ist es daher dringent von nöten, sie zu leben, sie zu gebrauchen und sich ihrer Wirkung bewust zu werden.

8.6.16 14:06


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